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KongressDrogenhilfe will sich stärker zu Wort melden

08.02.2026
Ausgabe 1/2026
3 min. Lesedauer

Um eine neue Kommunikationsstrategie der Drogenhilfe angesichts knapper öffentlicher Kassen und der zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung ging es beim 15. Internationalen akzept Kongress. Er fand im November 2025 in Bielefeld statt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Drogenhilfe eine stärkere Stimme brauche als bisher. Vorgestellt wurde zudem die Social-Media-Kampagne #gibmir5, die fünf lebensrettende Maßnahmen in den Mittelpunkt stellt.

FachliteraturHandbuch für die Suchthilfe

08.02.2026
Ausgabe 1/2026
1 min. Lesedauer

„Suchtmedizin für Nicht-Mediziner“ ist der Titel des Ende 2025 erschienenen Handbuchs von Dr. Kai Wendt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen am AMEOS Klinikum Heiligenhafen (480 Seiten, 58 Euro, ISBN 978-3-608-40208-7). Das Werk wendet sich an alle Menschen im Suchthilfesystem, seien es MFA, Sozialarbeitende, Apotheker oder gesetzliche Betreuer. Leicht verständlich und stellenweise unterhaltsam schildert Wendt Epidemiologie, Diagnostik und Akutbehandlung. Wendt gliedert sein Buch in sieben Teile:

Interview„Jede JVA sollte psychotherapeutische Gruppenangebote machen“

08.02.2026
Ausgabe 1/2026
5 min. Lesedauer

Eine Psychotherapie für Menschen mit Substanzkonsumstörungen in Haft ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Sie verringert das Leid der inhaftierten Person und senkt die Gefährdung der Gesellschaft nach der Haftentlassung. Doch bei „Psychotherapie in der Haft“ ist noch Luft nach oben. Elisabeth Dallüge hat als Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie viele Jahre im Maßregelvollzug mit suchtkranken Menschen gearbeitet. Sie ist Mitglied des Bundesvorstands der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPtV). Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte sie, was sich ändern muss.

WohnenSuchthilfe, die das Alter mitdenkt

21.11.2025
Ausgabe 6/2025
3 min. Lesedauer

Der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zufolge lag das Durchschnittsalter bei opiatabhängigen Menschen 2015 noch bei Mitte 30. Inzwischen ist es auf 40 bis 50 Jahre gestiegen. Damit wächst der Pflegebedarf. Auch die Anforderungen an die Suchthilfe ändern sich. Der Verein Condrobs, der in Bayern mehr als 70 Einrichtungen der Prävention, Sucht- und Wohnungslosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Migrationsarbeit betreibt, bietet älteren Menschen mit Suchterfahrung in München „Betreutes Wohnen 40+“ (BW40+) an. Einige Bewohner haben einen hohen Pflegebedarf.

KassenabrechnungGOP zu HIV-PrEP bleiben extrabudgetär

21.11.2025
Ausgabe 6/2025
1 min. Lesedauer

Der Bewertungsausschuss hat entschieden, dass die EBM-Positionen zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) für weitere zwei Jahre außer Budget bleiben. Dies betrifft die Vergütung der GOP des EBM-Abschnitts 1.7.8 (Ziffern 01920 bis 01922 und 01930 bis 01936) sowie die Laborziffer 32850 (Nukleinsäurenachweis HIV-RNA). Die ungedeckelte Vergütung wurde bis Dezember 2027 verlängert. Die Positionen waren 2019 beschlossen worden.